Pressemitteilung

Tönnies bedauert Brexit und stellt Forderung an Politik

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Forderung nach klarer bilateralen Vereinbarung

Tönnies ist mit seinen fünf Standorten in Großbritannien gut vorbereitet

Rheda-Wiedenbrück, 31.1.2020 – Die Tönnies Unternehmensgruppe bedauert den heutige EU-Austritt Großbritanniens. „Wir stehen seit Jahrzehnten in engem Wirtschaftskontakt mit Kunden und Partnern in Großbritannien, haben mittlerweile fünf eigene Standorte auf der Insel“, sagt Unternehmenssprecher Dr. André Vielstädte. „Wir sind als Marktführer für Bacon in Großbritannien eng mit dem britischen Wirtschaftsraum verzahnt, deswegen bedauern wir natürlich den Brexit.“

Das Unternehmen lobt, dass ein No-Deal als wirtschaftlich und politisch schlechteste Lösung zunächst abgewendet werden konnte und stellt eine Forderung an die Politik: „Wir brauchen eine klare bilaterale Vereinbarung, um dauerhaft den wirtschaftlichen Schaden zu minimieren.“

Tönnies geht zunächst nicht davon aus, dass der Brexit eine direkte Auswirkung auf die Verbraucherpreise haben wird. Die Handelsströme würden bislang erst einmal nicht eingeschränkt, auch gebe es kurzfristig erst noch keine Zölle bei den Ein- und Ausfuhren. „Durch die Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2020 muss jetzt eine klare Vereinbarung für den Warenaustausch gefunden werden“, fordert das Rheda-Wiedenbrück Unternehmen.

Der EU Markt ist für Tönnies der stärkste Exportmarkt. Dabei spielt auch Großbritannien eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren hat Tönnies mit dem Kauf von mehreren Produktionsbetrieben seine Präsenz auf der Insel erhöht und ist seitdem zum Marktführer beispielsweise für Bacon gewachsen.