Ressourcenschutz:

Verantwortungsvolle Abwasserbehandlung in Rheda-Wiedenbrück

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Verantwortungsvolle Abwasserbehandlung in Rheda-Wiedenbrück

„Tönnies betreibt mit einem hohen Aufwand die Behandlung des Schmutzwassers, so dass dieses, bevor es dem städtischen Teil der Kläranlage zugeführt wird, sauberer ist als das häusliche Abwasser“, sagt Dr. André Vielstädte, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Tönnies. Tönnies selber leitet kein Wasser in die Ems ein, sondern reinigt in speziellen Behandlungsstufen sein Schmutzwasser, bevor es dem städtischen Teil der Kläranlage zugeführt wird.

Zum Vergleich: Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) aus häuslichem Abwasser beträgt durchschnittlich 600 mg/l, der CSB aus unserer Vorbehandlung beträgt ca. 100 mg/l. Das optimal vorgeklärte Abwasser kann aufgrund der guten biologischen Qualität mit dem kommunalen Abwasser vermischt werden. Tönnies reinigt das Abwasser durch chemisch-physikalische Flotation, einem Trennverfahren, bei dem die Feststoffe von der flüssigen Phase getrennt werden. Diese Feststoffe werden anschließend im Faulturm weiter behandelt und einer energetischen Nutzung zugeführt. Die wässrige Phase wird anschließend in weiteren biologischen Stufen behandelt. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen prüft die Stadt Rheda-Wiedenbrück die Einrichtung einer vierten Klärstufe.

„Diverse Veröffentlichungen haben bereits auf den Nachweis von Antibiotikaresistenten in ganz Deutschland hingewiesen. Hieraus jetzt eine Kampagne gegen Tönnies zu machen, ist eine Milchmädchenrechnung des Bündnisses gegen die Tönnies Erweiterung um politisches Kapital zu schlagen.“ Das Bundesinstitut für Risikobewertung wie auch das Umwelt Bundesamt belegen, dass Antibiotikaresistenzen ein grundsätzliches Problem in ganz Deutschland sind, die auf die Humanmedizin und die Tierhaltung zurückzuführen seien.

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