Unser Anspruch

Wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit nachhaltiger Entwicklung und sozialer Verantwortung.

Agenda t30

Auf dem Weg in die nächste Generation.

1971 als Familienunternehmen gegründet ist die Tönnies Gruppe zu einem der fortschrittlichsten, innovativsten und führenden Fleischproduzenten Europas gewachsen. 16.500 Mitarbeiter in acht Ländern sind der Erfolg einer Teamleistung seit fast 50 Jahren.

Im Rahmen des Tönnies Nachhaltigkeitsmanagements hat das Unternehmen alle relevanten Nachhaltigkeitsthemen analysiert und gemäß international anerkannter methodischer Vorgehensweisen der Wesentlichkeitsanalyse priorisiert. Acht Kernthemen der Nachhaltigkeit wurden definiert.

Jetzt hat sich das Unternehmen auf den Weg in die nächste Generation gemacht. Die Unternehmensführung hat sich die Agenda t30 gestellt. Damit ist eine Nachhaltigkeitscharta definiert, die dem Auftrag der Eiweißversorgung für Milliarden Menschen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Ansprüchen an die Fleischproduktion gerecht wird, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und seiner landwirtschaftlichen Partner behauptet und die Arbeitsplätze nachhaltig sichert.

Die Tönnies Nachhaltigkeitsziele 2030

Daran lassen wir uns messen

  • Tönnies steht für genussvolle Ernährung mit Fleisch. Wir bieten unseren Kunden mit Effizienz, Innovationskraft, engagierten Mitarbeitern und Partnern qualitativ hochwertige Produkte, beste Dienstleistungen und ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Eigentümer und Management verfolgen den wirtschaftlichen Erfolg auf der Grundlage von Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt.
  • Nachhaltigkeit ist von Ziel- und Verteilungskonflikten gekennzeichnet. Tönnies wird sich den damit verbundenen Diskussionen mit Offenheit, Respekt und Fairness stellen. Wir werden die Standards guter Unternehmensführung mit unserem Nachhaltigkeitsteam und in Zusammenarbeit mit Partnern zum Wohle von Mensch, Tier und Umwelt heute und in der Zukunft ständig weiterentwickeln.
  • Tönnies bekennt sich zu seiner Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette von der Futtermittelproduktion für Tiere, bis hin zum Verbrauch der Produkte durch den Endkonsumenten. Außerhalb seiner eigenen Prozesse ist das Unternehmen jedoch auf die Mitwirkung seiner Partner angewiesen. Der Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsbemühungen liegt daher zunächst auf dem direkten Einflussbereich des Unternehmens, bezieht aber so weit wie möglich seine Partner mit ein.
  • Das Unternehmen sieht sich seiner Heimat verpflichtet, wird aber auch als global agierendes Unternehmen nach Kräften alle möglichen Beiträge zur Erreichung der UN Nachhaltigkeitsziele 2030 leisten.

Interview mit Clemens Tönnies

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Interview mit Andres Ruff

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Unsere konkreten Ziele bis 2030

Tönnies hat das Ziel, 2030 in anerkannt nachhaltigen Produktionsketten für Schweine- und Rindfleisch zu arbeiten. Das geht nur in Balance der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte der Unternehmensführung in unseren Betrieben und bei unseren Zulieferern.

Mit der Agenda t30 setzt sich die Tönnies Gruppe dafür konkrete unternehmerischen Nachhaltigkeitsziele für das nächste Jahrzehnt.

Diese Ziele teilen wir in drei Gruppen:

  • Hin zu echten Kreisläufen in der Schweine- und Rinderhaltung
  • Größtmöglicher Ressourcenschutz in unseren Produktionsbetrieben, Verpackung und Logistik
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts im ländlichen Raum
  • 70% der angelieferten Tiere aus übergesetzlichen Haltungsformen für Tierwohl und Klimaschutz
  • 500 landwirtschaftliche Partner mit Tierwohl-Stall
  • 75% Antibiotikareduzierung
  • 30% weniger Nitrat in der Gülle
  • 100% Verzicht auf südamerikanisches Soja
  • 100% Verzicht auf Palmöl
  • 50% CO2 Reduzierung in unseren Produktionsbetrieben im Vergleich zu 2010
  • 50% Wasser Reduzierung in unseren Produktionsbetrieben im Vergleich zu 2010
  • 50% Eigenstromanteil in unseren Produktionsbetrieben
  • 70% weniger Verpackung
  • 100% recyceltes Verpackungsmaterial
  • 50% weniger Emissionen in der Logistik
  • Angebot von Werkswohnungen
  • Bremsen des Hofsterbens durch Schaffung von Zukunftsperspektiven für unsere landwirtschaftlichen Erzeuger
  • Verbesserung der Erkenntnisse über die Bedeutung der Tierproduktion für den Zusammenhalt und die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum
Unsere vier zentralen Werte

Wir treten in den Nachhaltigkeitsdialog mit unseren Stakeholdern

Tönnies hat schon immer seine Position zu diversen Nachhaltigkeitsthemen wie Tierwohl, Arbeitsbedingungen oder Ressourcenverbrauch in der Öffentlichkeit vertreten und sich dem kritischen Dialog gestellt.

Dabei haben wir stets die Verantwortung für unser Handeln übernommen. Deshalb sind Werte wie Zuverlässigkeit, Fairness, Respekt und Offenheit fest in unserer Strategie verankert:

Unser Handschlag gilt und ist verbindlich. Die Tönnies-Handschlags-Mentalität ist bei Kunden, Mitarbeitern und Partnern bekannt und ein hoher Vertrauensbeweis. Deshalb halten wir unsere Zusagen immer verpflichtend ein.

Als Familienunternehmen denken wir in Generationen. Unser Handeln und Tun ist fair und verbindlich. Für uns zählt nicht der kurzfristige Profit, sondern eine mittel- und langfristige, wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung, die auf Fairness gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Partnern basiert. Ein transparenter, nachvollziehbarer und ehrlicher Umgang prägt dabei unser Handeln.

In unserem Unternehmen arbeiten Menschen aus vielen Nationen der Welt. Auch Kunden und Geschäftspartner sind weltweit verteilt. Respekt ist unser Maßstab und Anspruch im Umgang miteinander. Dabei spielen weder Position, Nationalität, Sprache, Religion noch die geschlechtliche Orientierung eine Rolle. Vielmehr ist unsere Maxime das respektvolle Miteinander auf Augenhöhe. Auch im Umgang mit Tier und Umwelt.

Mit unserem internetbasierten Nachhaltigkeitsdialog wollen wir jetzt von der anlassbezogenen Diskussion zu einer systematischen und dauerhaften Berichterstattung über unsere Arbeit kommen. Dabei werden wir nicht nur über unsere Ziele und Erfolge berichten, sondern auch die Herausforderungen und Hindernisse thematisieren – offen, respektvoll und fair.

Zusätzlich eröffnen wir ein themenbezogenes Dialogangebot, in dem alle Interessierten Fragen zu den jeweiligen Themen stellen können. Wir beantworten diese Fragestellungen und veröffentlichen sie auf der Dialogplattform.

Da wir hohe Ansprüche an unsere Informationen stellen, werden wir die Kommunikation nicht in einem, sondern in mehreren Schritten stetig ausbauen und aktualisieren. Wir freuen uns auf einen offenen Dialog!