Tönnies wehrt sich:

Buntes Wochenende mit 87 Nationen

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Tönnies wehrt sich:
Buntes Wochenende mit 87 Nationen

Unternehmen widerspricht falschen Behauptungen und Verunglimpfungen.

Tönnies ist offen für Dialog und lädt interessierte Verbraucher weiterhin ein, sich aus erster Hand bei einer Betriebsführung zu informieren.

16.500 Mitarbeiter sind klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland.

Rheda-Wiedenbrück, 13.09.2019– Anlässlich der Demonstration am 13.09.2019 an verschiedenen Tönnies-Standorten setzt sich das Unternehmen zu wehr und informiert über seine Aktivitäten als Arbeitgeber. „Wir freuen uns auf ein buntes und vielfältiges Wochenende, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 87 Nationen“, sagt Unternehmenssprecher Dr. André Vielstädte. Am kommenden Sonntag findet das traditionelle Tönnies-Familienfest mit vielen Tausenden Besuchern in Rheda-Wiedenbrück statt.

„Heute ist kein schwarzer Freitag, sondern der Beginn eines bunten und vielfältigen Wochenendes. Natürlich respektieren wir das Demonstrationsrecht und die freie Meinungsäußerung. Und wir sind bereit zum offenen Meinungsaustausch mit den Demonstrierenden. Allerdings wehren wir uns gegen falsche Behauptungen, Beschimpfungen und Verunglimpfungen.“

Die Tönnies Unternehmensgruppe ist weiterhin offen für Dialog und lädt alle Interessierten ein, sich selbst ein Bild von den Tönnies-Produktionsbetrieben zu machen.

„Die Vorwürfe des Vereins aktion ./. arbeitsunrecht e.V.  sind falsch“, sagt Dr. Vielstädte. Tönnies beschäftigt in Deutschland rund 16.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle in Deutschland Beschäftigen haben einen deutschen Arbeitsvertrag mit deutscher Arbeits- und Sozialversicherung. Wir haben bereits vor dem gesetzlichen Mindestlohn einen Branchenmindestlohn eingeführt und stehen in engem Austausch mit Vertretern von Gewerkschaften, Kommunen und Behörden. Wir werden regelmäßig in Sozial-Audits von Behörden und Kunden kontrolliert und auditiert.

Fachkräftemangel trifft auch die Fleischbranche
Von den 16.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmensgruppe Tönnies sind rund 50 Prozent bei Werkvertragspartnern angestellt. „Wir wollen in Deutschland produzieren und benötigen dafür eine Vielzahl an Mitarbeitern, die der heimische Arbeitsmarkt nicht bietet.“ Seit Jahren versucht das Unternehmen qualifizierte und kompetente Schlachter und Zerleger für sich zu gewinnen – angesichts des bundesweiten Fachkräftemangels keine einfache Aufgabe.

Tönnies unterstützt Kommunen und Behörden
In den letzten Jahren unterstützte Tönnies die zuständigen Kommunen und Behörden bei zahlreichen Aktivitäten zur Förderung und Integration von Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern:

  • Alle Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter an den deutschen Standorten haben einen deutschen Arbeitsvertrag und zahlen in die deutsche Sozialversicherung ein.
  • Tönnies hat bereits vor dem gesetzlichen Mindestlohn einen Branchenmindestlohn eingeführt.
  • Als eines der führenden Unternehmen hat Tönnies die Selbstverpflichtung der Fleischwirtschaft für attraktivere Arbeitsbedingungen im Juli 2014 mit initiiert und unterzeichnet.
  • Tönnies rief im November 2011 den „Sögeler Weg“ ins Leben. Dieser ist eine große Stütze im Bestreben, die Lebens- und Arbeitssituation der Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu verbessern. Dazu gehören: Mindestlohn, angemessene Wohnverhältnisse, integrative Angebote sowie eine Beratungsstelle. Die enthaltenen Standards zu Gemeinschaftsunterkünften hat das Wohnungsaufsichtsgesetz in Nordrhein-Westfalen am 30. April 2014 als allgemeingültig festgelegt.
  • Zudem investiert die Unternehmensgruppe kontinuierlich in die FARE Willkommensagentur der VHS Reckenberg-Ems in Rheda-Wiedenbrück. 2018 waren das 125.000 €. Die FARE dient auch den in Rheda-Wiedenbrück lebenden Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, die sich in Alltagsfragen aus allen Bereichen des täglichen Lebens unbürokratisch informieren und beraten lassen möchten, als Anlaufstelle.
  • In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und anderen Bildungsträgern bietet das Unternehmen Tönnies den Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern die Möglichkeit, Sprachkurse zu belegen. In individuellen Kursen können die Beschäftigten die Sprache von für Deutsch als Fremdsprache (DaF) geschulten Lehrern erlernen. Das Unternehmen subventioniert den Kurs, um die Sprachkompetenz der Mitarbeiter zu fördern.
  • Tönnies ist an allen Standorten, an denen Bedarf herrscht, aktiver Teilnehmer an Stütz- und Arbeitskreisen von Politik, Verbänden und interessierten Verbrauchern, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern stetig zu verbessern.

Die Tönnies Unternehmensgruppe lädt alle Interessierten zu einer Werksführung ein: https://toennies.de/news-und-dialog/fragen-antworten/.