Pressemitteilung

Testreihe in Kempten beginnt - ein positiver Fall in Satrup

Start Aktuelles Testreihe in Kempten beginnt – Ein positiver Fall in Satrup

Testreihe in Kempten beginnt – ein positiver Fall in Satrup

Start der Tests am Dienstag – Tönnies hat bereits weitergehende Maßnahmen umgesetzt

Rheda-Wiedenbrück/Kempten, 18.05.2020 – Die Corona-Tests durch das Landratsamt Oberallgäu am Schlachthof A.F.G. Allgäu Fleisch in Kempten starten am Dienstag. In Abstimmung mit dem Unternehmen der Tönnies Gruppe werden insgesamt 130 Personen auf COVID-19 getestet, darunter alle direkt und direkt angestellten Mitarbeiter sowie das Personal der Fleischhygiene der Stadt Kempten. Unterdessen hat es bei der Testreihe in Satrup (Schleswig Holstein) einen positiven Fall gegeben.

„Wir sind sehr offen für die Tests jetzt auch in Kempten, schließlich haben wir ein großes Interesse daran das Risiko zu minimieren und Infektionsketten frühzeitig zu erkennen“, sagt Dr. André Vielstädte, Unternehmenssprecher.  „Mit den Tests am Dienstag erhalten wir einen aktuellen Status. Darauf können wir aufbauen und unsere Strategie der Infektionsketten-Unterbrechung noch besser umsetzen“, beschreibt Dr. Vielstädte die Situation.

Für die kommenden Wochen und Monate, in denen sich die Pandemie-Situation fortsetzt, wird das Unternehmen die Tests im eigenen Testcenter fortsetzen. Dazu legte Tönnies ein Hygienekonzept vor. „Dieser 14-Punkte-Plan ergänzt unserer Strategie der vergangenen Wochen und setzt klare Regeln und Verantwortlichkeiten“, sagt Dr. Gereon Schulze Althoff, Leiter des Pandemie-Krisenstabs. „Wir setzen damit unsere Strategie zur Risiko-Minimierung seit Beginn der Pandemie im Februar fort und schaffen verbindliche Vorgaben in den Bereichen Wohnen, Transport und Arbeit.“

Die Wohnsituation am Standort Kempten wird vom Unternehmen regelmäßig kontrolliert. In enger Abstimmung mit den Behörden wurde zudem im vergangenen Jahr zusätzlicher Wohnraum vom Unternehmen erschlossen.

Laut Mitteilung des Kreises Schleswig-Flensburg läuft „planmäßig und mit großer Unterstützung durch die Firma“, teilte die Behörde am Montanachmittag mit. Bislang konnten bereits rund 700 Personen getestet werden. Eine Person ist schwach positiv auf COVID-19 getestet, weitere Ermittlungen laufen. Da der Mitarbeiter in Flensburg wohnt, erfolgt die weitere Ermittlung in enger Absprache mit dem Kreis und der Unternehmensgruppe durch die Stadt Flensburg.

In der gesamten Unternehmensgruppe wurden Stand Montag, 18.5.2020 (9.00), rund 9.000 Mitarbeiter aus COVID-19 getestet, davon waren bisher vier Ergebnisse positiv. In diesen Fällen wurde ein umfangreiches Kontaktpersonenmanagement durchgeführt und die Mitarbeiter in eine durch das Unternehmen organisierte Quarantäne untergebracht und versorgt.