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Ministerin Heinen-Esser informiert sich über Tierschutz-Pilotprojekt bei Tönnies

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Ministerin Heinen-Esser informiert sich über
Tierschutz-Pilotprojekt bei Tönnies

Die nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser informierte sich am Donnerstag bei Ihrem Besuch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück über die Tierschutzmaßnahmen am Schlachthof. Der Branchenführer hat zahlreiche Tierschutzmaßnahmen im Lebendtierbereich umgesetzt. Bei ihrem Besuch informierte sich Heinen-Esser auch über ein neues Tierschutz-Pilotprojekt bei Tönnies, das im Mai gestartet ist.

Im Rahmen des Besuches stellte das Unternehmen der Ministerin das Tönnies-Pilotprojekt „AMC-3D“ (Auto-Move-Check-3D),  das 100%ige digitale Kontrollen der sicheren Betäubung und Wahrnehmungslosigkeit ermöglicht. Entwickelt wurde eine 3D-Scan-System, das nun in die Pilotphase überführt wurde.  Zeigt es in der Pilotphase Erfolg würde die technische Lösung die bisher etablierten Kontrollen mit spezialisierten Mitarbeitern weiter verbessern. Diese Innovation ist ein Beispiel für Maßnahmen, die Tönnies an all seinen Standorten vorantreibt. „Wir alle wollen, dass die Tiere, deren Fleisch wir essen, vernünftig behandelt werden. Für uns bei Tönnies heißt das: 100 % Fokus auf Tierschutz für die uns zur Schlachtung anvertrauten Tiere“, sagt Clemens Tönnies.

Darüber hinaus informierte sich die Ministerin über die Videoüberwachung  der tierschutzrelevanten Bereiche. „Wir unterstützen den Vorschlag der Ministerin einer verpflichtenden Videoüberwachung“, sagt Andres Ruff, Geschäftsführer der Tönnies Holding . „Die Videokontrolle ist eine von zahlreichen Maßnahmen, die wir seit vielen Jahren umsetzen, um den Tierschutz am Schlachthof so hoch wie möglich zu halten“, ergänzt Jörg Altemeier, Leiter der Stabstelle Tierschutz. „Die Videokontrolle ist aber nur ein Schritt, um die Prozesse zu kontrollieren.“ Zudem setzt Tönnies unter anderem auf intensive Schulung der Mitarbeiter, beruhigende Musik, Lichtmanagement, Wasserberieselung, ansteigende Böden und systematische Prüfsysteme.

Im Dialog mit den Experten sprachen die Vertreter des Ministeriums und Tönnies zudem über wichtige Themen der Wertschöpfungskette. Insbesondere die Themen Tierwohl in der Haltung, Düngerecht und die Arbeiten an Ställen der Zukunft wurden intensiv diskutiert. „Uns ist wichtig die Akzeptanz für die bäuerliche Landwirtschaft wieder zu steigern“, sagt Clemens Tönnies. „Wir arbeiten mit 12.000 bäuerlichen Familienbetrieben zusammen, die mit Leidenschaft Lebensmittel produzieren. Denen müssen wir den Rücken stärken und zusammen die Zukunft gestalten.“

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