COVID-19-News

Aktuelle Informationen.

Start Corona

Aktuelle Informationen zum COVID-19-Geschehen bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück

Wir informieren Sie in diesem Bereich über aktuelle Entwicklungen im Zuge des Corona-Ausbruchs und der dadurch erforderlichen Testreihen und Maßnahmen am Hauptstandort von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Dazu stellt die Tönnies Gruppe hier aktuelle Pressemitteilungen und Statements sowie Fragen und Antworten zu verschiedenen Themen bereit. Zudem finden Sie hier eine Auswahl der Maßnahmen und Beschränkungen, die Tönnies ab dem Start des Krisenmanagements zum Pandemiegeschehen am 27. Februar 2020 umgesetzt hat, um die Ausbreitung des Coronavirus am Standort zu reduzieren.

Neuste Presseinformationen

Aktuelle Lage an anderen Standorten der Unternehmensgruppe

Die Tönnies Gruppe produziert auch an weiteren Standorten in Deutschland Fleisch- und Wurstprodukte für den Lebensmitteleinzelhandel, den Großhandel und die Gastronomie.

Das Unternehmen ist sich hierbei seiner besonderen Verantwortung bewusst – sowohl gegenüber den Beschäftigten in den Betrieben im Sinne des Arbeitsschutzes als auch gegenüber den Anrainern in den Regionen vor Ort.

Daher haben die Betriebe der Tönnies Gruppe auch an diesen Standorten ein individuell auf den jeweiligen Betrieb und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasstes Hygienekonzept etabliert, das ständig weiterentwickelt wird.

Ein Teil des Hygienekonzepts sind regelmäßige Testreihen der Mitarbeiter auf Covid 19. Stand jetzt gibt es an den anderen Standorten der Unternehmensgruppe kein signifikantes Ausbruchsgeschehen. Doch darauf wollen wir uns nicht verlassen – daher werden die Maßnahmen und die Tests je nach Standort permanent ausgeweitet und der aktuellen Situation angepasst.

Zudem steht das Unternehmen mit den zuständigen Behörden vor Ort im engen Kontakt, die auch ihre Einschätzung der aktuellen Situation haben. Ausgewählte Statements finden Sie hier:

Günter Wigbers, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Sögel
Gemeindedirektor der Gemeinde Sögel
(26.06.2020)

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach größeren Infektionsgeschehen auf ausländischen und einigen bundesdeutschen Schlachthöfen, bei Paketdienst­leistern, nach Familienfeiern oder Gottesdiensten, ist auch in Sögel und der gesamten Region die Sorge der Menschen groß; schließlich arbeiten bei Firma Weidemark rund 2.000 Menschen. Gerade in den letzten Tagen erreichen uns viele Fragen rund um das Thema Corona und welche Vorsorge­maßnahmen bisher getroffen wurden. Auch werden wir um Einschätzungen gebeten, wie sich die weitere Entwicklung darstellt. Eine Auswahl der häufigsten Fragestellungen und unsere Antworten darauf möchte ich Ihnen hiermit gern geben.

mehr erfahren

Günter Wigbers, Samtgemeindebürgermeister

Stellungnahme des Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch zu den Maßnahmen in Zusammenhang mit der Firma Tönnies
(Video: 25.06.2020)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mitschrift zur Stellungnahme

Robby Risch, Weißenfelser Oberbürgermeister

Fragen & Antworten zur Lage

Wie viele Mitarbeiter wurden bisher positiv auf Covid 19 getestet?

Im Zuge der Reihentestungen der Mitarbeiter vom Standort Rheda-Wiedenbrück wurden bisher (Stand 25.6.) 6.139 Proben genommen. Bei 1.413 Beschäftigen wurde das Coronavirus nachgewiesen.

Warum hat das Unternehmen dem Gesundheitsamt in Gütersloh nicht sofort alle Mitarbeiter-Adressen übermittelt?

Von den festangestellten Mitarbeitern hat Tönnies alle Namen und Adressen sofort übermittelt. Das Unternehmen hat aber aus Datenschutzgründen keine Informationen zu den Wohnadressen der Werkvertragsarbeiter vorliegen. Diese liegen den Subunternehmen vor, bei denen diese Werkvertragsarbeiter angestellt sind. Tönnies hat nur Vor-, Nachname, Geschlecht und Geburtsdatum der Werkvertragsarbeiter vorliegen. Das Unternehmen hat seine Subunternehmen umgehend nach Anfrage nach der Adressliste aufgefordert, alle Adressen weiterzugeben.

Wie geht es nach Abschluss der Reihentestungen am Werk weiter?

Es wurden alle Mitarbeiter aus der Produktion und Verwaltung des Betriebs auf Covid 19 getestet. Aktuell werden die Tests noch ausgewertet. Alle Mitarbeiter und ihre Familien befinden sich bis zum 2. Juli 2020 in Quarantäne. Auf Basis der Testergebnisse und einer Bewertung der bisher umgesetzten Maßnahmen im Betrieb durch Landratsamt und Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh mit dem Pandemie-Stab von Tönnies wird versucht rauszufinden, welche Gründe der Corona-Ausbruch hatte. Auf der Basis werden zukünftige Maßnahmen vereinbart und beschlossen, unter denen die Produktion in Rheda-Wiedenbrück wieder hochgefahren wird und Infektionsherde wirksam bekämpft werden.

Wie ist die Situation an den anderen Tönnies-Standorten in Deutschland?

Aktuell können wir an allen Standorten außer in Rheda-Wiedenbrück ohne Einschränkung arbeiten. Es gibt an den anderen Standorten aktuell keine positiven Befunde.

Gibt es auch dort Reihentests, wenn ja mit welchen Ergebnissen?

Wir sind an den Standorten mit den lokalen Behörden im engen Austausch bzgl. weiterer Testungen, die ggf. durchgeführt werden könnten. Diese Tests wurden von den Behörden angeordnet, und jederzeit von uns unterstützt.

Wurden bereits weitere Standorte neben Rheda-Wiedenbrück vorerst stillgelegt?

Nein, keiner unserer Standorte in Deutschland außer Rheda-Wiedenbrück wurde Stand jetzt aufgrund von Infektionsausbrüchen stillgelegt. Weißenfels, Sögel, Kellinghusen, Dissen, Badbergen, Legden, Böklund/Satrup usw. produzieren weiterhin.

Darf Tönnies in Rheda-Wiedenbrück weiterschlachten und produzieren?

Nein, das Werk ist geschlossen. Alle Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter stehen unter häuslicher Quarantäne. Bei einigen wenigen Mitarbeitern wurde eine Arbeitsquarantäne verhängt, diese dürfen sich im Wechsel am Arbeitsplatz und Zuhause aufhalten.

Was wird aus den bereits geschlachteten Tieren, die im Werk verarbeitet werden müssten?

Der Produktion war es bis Samstag, 20. Juni gestattet, Puffer und Bestände abzuarbeiten, um zu verhindern, dass große Fleischmengen weggeschmissen werden. Daher hatten Teile der Produktion eine Genehmigung, bis Samstag, 20. Juni aus den restlichen frischen Teilstücken von ca. 40.000 bereits geschlachteten Tieren Produkte herzustellen und auszuliefern.

Für wen gilt die Quarantäne-Situation am Standort Rheda-Wiedenbrück?

Alle Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter stehen seit Freitagabend, 19. Juni unter häuslicher Quarantäne. D.h., dass sich diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschließlich in ihrer Wohnung/Unterbringung aufhalten dürfen. Auch Familienmitglieder der Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter aus demselben Hausstand sind in Quarantäne. Für wenige Verwaltungsmitarbeiter wurde eine Arbeitsquarantäne verhängt.

Welche Regeln gelten für die Mitarbeiter in der Quarantäne-Situation?

Allen Mitarbeitern in Quarantäne-Situation sind sämtliche private Aktivitäten wie Einkaufen, Frisörbesuche, Verreisen usw. durch die Behörden untersagt. Sie dürfen sich nur in ihren Häusern oder Wohnungen aufhalten. Das gilt auch für deren Familienmitglieder und Angehörige desselben Hausstands.

Verwaltungsmitarbeiter in Arbeitsquarantäne dürfen sich in ihrem Zuhause und an ihrem Arbeitsplatz in der Verwaltung aufhalten. Der Weg zur Arbeit bzw. von der Arbeit nach Hause muss auf direktem Wege und unter ständiger Einhaltung der Maskenpflicht erfolgen.

Wie lange dauert die Quarantäne-Situation?

Vorerst gilt die Arbeits-Quarantäne für die Produktionsmitarbeiter bis 2.Juli. Der Produktionsstopp für den Standort Rheda-Wiedenbrück gilt ebenso so lange. Die Lage wird nach Auswertung aller Test der Produktionsmitarbeiter in Rheda-Wiedenbrück durch den Kreis Gütersloh und die zuständigen Behörden mit dem Unternehmen Tönnies neu bewertet.

Können Fleischprodukte des Tönnies-Werks in Rheda-Wiedenbrück das Virus Covid 19 übertragen?

Verbraucherschutz-Experten und Ernährungswissenschaftler haben erneut klargestellt, dass auf Basis aller vorliegenden Erkenntnisse der Fleischverzehr dieser Produkte unbedenklich ist:

Sabine Klein, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale NRW:

„Nach jetzigem Kenntnisstand ist der Verzehr des Fleisches aus Tönnies-Betrieben in Rheda-Wiedenbrück unbedenklich“, sagte Sabine Klein, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale NRW und dort zuständig für das Thema Fleisch, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Mehr

NRW-Landesministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz:

Das NRW-Landesministerium hat dazu am 19.6. klargestellt, „dass es weiterhin keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass das Corona-Virus über Lebensmittel, hier konkret über Fleischprodukte, übertragen werden kann. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über einen Übertragungsweg über Lebensmittel bekannt.“

Mehr

Warum hat das Unternehmen Tönnies trotz Lock-Down im März entschieden weiter Fleisch und Wurst zu produzieren?

Die Bundesregierung hat Lebensmittel produzierende Unternehmen, darunter auch die Betriebe von Tönnies, zu Beginn des Lock-Downs als systemrelevant eingestuft. Der Grund: Die vom Unternehmen erzeugten Produkte tragen maßgeblich dazu bei, die Bevölkerung hierzulande in der Pandemie über den Lebensmitteleinzelhandel mit Fleisch und Wurst zu versorgen.

Welche Maßnahmen hat das Unternehmen Tönnies für die Bekämpfung des Virus umgesetzt?

Das Unternehmen hatte bereits am 27. Februar – also fast einen Monat vor dem Lock-Down am 23. März, einen umfassenden Pandemieplan aufgestellt, von den zuständigen Ämtern freigeben lassen und intern umgesetzt. Der Pandemieplan folgte den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts und wurde an Betrieben in Deutschland den Mitarbeitern vermittelt. Alle Maßnahmen des Pandemieplans finden Sie unten aufgelistet. Der Pandemieplan wurde regelmäßig aktualisiert und den Empfehlungen des RKI und der Behörden angepasst.

Hat das Pandemie-Konzept der Firma Tönnies versagt?

Zwischen Lock-down (23. März) und dem aktuellen Ausbruchs (17. Juni) liegen fast drei Monate. Es funktioniert weiterhin an vielen anderen deutschen Produktionsstandorten. Im Rahmen des Konzepts wurden alle Maßnahmen und Vorgaben umgesetzt, die von der Bundesregierung, den Regierungen der Länder und von zuständigen Behörden mit dem Start des Lock-Downs gültig wurden.

Hat die Unternehmensführung unverantwortlich gehandelt?

Die Unternehmensführung hat zunächst mit dem Lock-Down (23. März) alles darangesetzt, wie mit der Bundesregierung vereinbart, die Versorgung mit Fleisch und Wurst für Handel und Bürgerinnen und Bürger zu sichern und gleichzeitig die Pandemie-Beschränkungen in den Betrieben zu planen und durchzusetzen. Auf jede Lockerung für die gesamte Bevölkerung und damit auch für die Mitarbeiter hat die Unternehmensführung dann auch das Pandemie-Konzept angepasst. Das hat fast drei Monate lang gut funktioniert. Jetzt kam es am 17. Juni zum Ausbruch in Rheda-Wiedenbrück.

Wie hoch waren die Infektionszahlen bei bisherigen Tests in der Unternehmensgruppe?

In den ersten Monaten der Pandemie verzeichnete das Unternehmen bei mehr als 13.000 Tests in der gesamten Unternehmensgruppe 128 positive Fälle.

Wie ist das Virus denn in den Betrieb in Rheda-Wiedenbrück gekommen?

Stand jetzt lässt sich die Frage nicht zu 100 % beantworten. Das zuständige Gesundheitsamt, das Landratsamt und der Pandemie-Stab bei Tönnies versuchen das aktuell rauszufinden.

Warum hat das Unternehmen dem Gesundheitsamt in Gütersloh nicht sofort alle Mitarbeiter-Adressen übermittelt?

Von den festangestellten Mitarbeitern hat Tönnies alle Namen und Adressen sofort übermittelt. Das Unternehmen hat aber aus Datenschutzgründen keine Informationen zu den Wohnadressen der Werkvertragsarbeiter vorliegen. Diese liegen den Subunternehmen vor, bei denen diese Werkvertragsarbeiter angestellt sind. Tönnies hat nur Vor-, Nachname, Geschlecht und Geburtsdatum der Werkvertragsarbeiter vorliegen. Das Unternehmen hat seine Subunternehmen umgehend nach Anfrage nach der Adressliste aufgefordert, alle Adressen weiterzugeben.

Können sich die Werkvertragsmitarbeiter von Tönnies von ihrem Lohn Wochenendtrips in die Heimat leisten?

Die Werkvertragsmitarbeiter haben alle einen deutschen Arbeitsvertrag mit einer Sozialversicherung. Es gelten zudem die Regelungen des Mindestlohngesetzes. Viele Werkvertragsmitarbeiter nutzen gerade lange Wochenenden, um ihre Familien oder Freunde in der Heimat z.B. in Polen zu besuchen. An vielen Wochenenden fahren diese Mitarbeiter auf unterschiedlichen Wegen in ihre Heimat.

Sind die Heimatbesuche der osteuropäischen Mitarbeiter die Ursache dafür, dass das Virus in der Produktion ausgebrochen ist?

Das lässt sich aktuell noch nicht sagen. Aktuell prüfen Landratsamt, das Gesundheitsamt und der Krisen-Stab von Tönnies, welche Gründe dazu geführt haben könnten. Fakt ist, dass die Infektions-Tests Ende Mai in Rheda-Wiedenbrück nur vier positive Tests zeigten.

Auswahl der Pandemieschutz-Maßnahmen bei Tönnies in chronologischer Reihenfolge

Hygienekonzept: Nach Übergabe der konzeptionellen Zusammenfassung am 30.6. ist das Hygienekonzept heute im kompletten Umfang an die zuständigen Behörden übergeben worden.

02.07.2020

Ergebnis-Korrektur: Der Kreis Gütersloh korrigiert die Zahlen der Reihentestungen bei Tönnies in Rheda nach unten. Das neue Endergebnis weist laut Mitteilung des Kreises 6.139 Tests und davon 1.413 positive Befunde aus.

25.06.2020

Wissenschaftliche Erkenntnisse: Der Bonner Hygiene-Fachmann Martin Exner gibt erste wissenschaftliche Erkenntnisse seiner Untersuchungen im Werk in Rheda bekannt. Auf einer Pressekonferenz beim Kreis Gütersloh schildert er, dass die Lüftungs- und Kühlanlagen im Bereich der Zerlegung die  Aerosole – über die das Virus verbreitet werden kann – in Bewegung halten. Es handelt sich laut Exner um einen neuen Risikofaktor, der vorher nicht bekannt war. Der Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn hatte am Wochenende im Auftrag des Kreises Gütersloh bei Tönnies Ursachenforschung betrieben. Link zum Video!

24.06.2020

Zwischenergebnis: Die Reihentestungen auf dem Gelände der Firma Tönnies sind abgeschlossen. 6.139 Tests wurden gemacht, zum 21. Juni liegen 5.899 Befunde vor. 4.568 sind laut Mitteilung des Kreises Gütersloh negativ (77,4 Prozent) und 1.331 positiv (22,6 Prozent). Bei den Testungen zeigte sich, dass die Zahl der positiven Befunde außerhalb der Zerlegung deutlich niedriger sind als in diesem Betriebsteil.

21.06.2020

Versorgung Mitarbeiter: Mitarbeiter in der Arbeitsquarantäne beginnen mit der Aushändigung und Auslieferung der Lebensmittel-Kisten für die in Quarantäne befindlichen Tönnies-Mitarbeiter.

 

Technische Kontrolle: Unterstützung bei der siebenstündigen, detaillierten technischen Kontrolle zur Ursachenermittlung durch den Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold, durch das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh und durch die Uniklinik Bonn in kooperativer Atmosphäre mit unseren Fachleuten.

20.06.2020

Produktions-Stillstand/Unterstützung mobiles Arzt-Zentrum: Die Produktion bei Tönnies (In der Mark 2, Rheda-Wiedenbrück) ist komplett eingestellt. Für wenige Mitarbeiter aus Verwaltung, Logistik und Technik wird eine Arbeitsquarantäne genehmigt. Das Unternehmen unterstützt den Kreis Gütersloh, die Ärzte, die kassenärztliche Vereinigung und die Malteser beim Aufbau eines mobilen Arzt-Zentrums auf dem Werksgelände in Rheda.

20.06.2020

Klinik-Unterstützung: Zur bestmöglichen Betreuung und Versorgung der erkrankten Mitarbeiter, die auf ärztliche Hilfe im Krankenhaus angewiesen sind, stellt Tönnies mehreren Krankenhäusern und Kliniken Tablets mit Dolmetscher-Software zur Verfügung.

19.06.2020

Stopp der Schlachtung: Die Unternehmensführung von Tönnies beschließt gemeinsam mit dem Kreis Gütersloh die vorrübergehende Stilllegung des Schlachtbereichs am Standort Rheda. Der Kreis Gütersloh ordnet in Abstimmung mit Tönnies das komplette Herunterfahren auch der übrigen Produktionsbetriebe am Standort an. Das ist die Folge von 400 positiven Ergebnissen bei 500 Tests in einem Teilbereich der Produtkion.

17.06.2020

Mitarbeiter-Reduzierung: Mit Blick auf die vermehrten Positiv-Zahlen reduziert Tönnies die Zahl der Mitarbeiter im Bereich der Zerlegung signifikant.

16.06.2020

Behördliche Tests: Der Kreis Gütersloh ordnet eine erneute Reihentestung für den Bereich der Zerlegung an.

15.06.2020

Zwischenergebnis: Bis zum 13. Juni hat das Unternehmen 1375 eigene Tests durchgeführt – dabei gab es 42 positive Ergebnisse.

12.06.2020

Reaktion auf Infektionsherd: Reaktion auf Infektionsherd: Nachdem vermehrt positive Fälle durch das eigene Testcenter und durch Verdachtstest der Hausärzte aufkommen, werden Maßnahmen weiter verschärft. So wird der Nasen-Mundschutz im gesamten Betrieb auf den die dreilagigen Mund-Nasen-Schutze erweitert.

10.06.2020

Positive Funde: Durch die eigenen Reihentestungen kann das Unternehmen zwei Infektionsherde erkennen. Die positiv getesteten Mitarbeiter werden separiert, informiert und ebenso wie Kontaktpersonen in Quarantäne versetzt.

27.05.2020

Eigenes Test-Center: Tönnies geht mit einem eigenen Corona Testcenter an den Start. Die Mitarbeiter sollen weiter regelmäßig risikoorientiert getestet werden. Die Rachenabstriche werden in einem akkreditierten unabhängigen Labor untersucht.

18.05.2020

Zwischenergebnis: Bei den rund 6289 Tests durch den Kreis Gütersloh stellen sich lediglich 4 Tests als positiv heraus.

17.05.2020

Zwischenergebnis: Bislang sind 3.252 Tests ausgewertet. Davon sind 3.249 Tests negativ, nur drei positiv. Zudem gibt es Infos zu den Wohnraumkontrollen: Allein in Rheda-Wiedenbrück wurden 280 Wohnungen durch das NRW-Gesundheitsministerium kontrolliert – hierbei gab es keine gravierenden Verstöße.

15.05.2020

PK zu Ergebnissen: Zum Stand 13. Mai gibt es KEINE positiven Tests bei Tönnies. Auf einer PK informiert Tönnies über diese Ergebnisse. Auch an den anderen Standorten gibt es nahezu keine positiven Tests.

13.05.2020

14-Punkte-Plan vorgelegt: Die Tönnies Unternehmensgruppe legt nach Evaluierung der Erkenntnisse nach Corona-Ausbrüchen in anderen Schlachthofen ein umfangreiches Hygienekonzept zur weiteren Corona-Risiko-Minimierung für ihre Standorte vor. Kernelement ist die risikobasierte PCR-Probennahme in einem eigenen Testcenter. Dieser 14-Punkte-Plan ergänzt die Strategie der vergangenen Wochen und setzt klare Regeln und Verantwortlichkeiten. U.a. umfasst dieser Plan die Testung aller Beschäftigten, die bisher in Wohneinheiten mit mehr als zehn Personen lebten und/oder mehr als 96 Stunden nicht im Betrieb waren. Zudem wird Stand-by-Quarantäne-Wohnraum für mögliche Infizierte zurückgehalten.

12.05.2020

Start amtliche Reihentests: Nachdem es in mehreren Schlachtbetrieben zahlreiche Infektionen gibt, ordnet das Land NRW Massentests in allen Schlachtbetrieben an – so auch bei Tönnies.

11.05.2020

Ergänzende Gefährdungsbeurteilung: Die Berufgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe veröffentlicht die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS-CoV2-Arbeitsschutzstandards. Tönnies erweiterte daraufhin die Vorgaben zur Maskenpflicht.

29.04.2020

Körpertemperatur-Scanner: Als eines der ersten Unternehmen der Branche in Deutschland installiert die Unternehmensgruppe am Drehkreuz einen Körpertemperatur-Scanner. Mitarbeiter werden dadurch automatisch gescannt. Liegt die Temperatur über der zulässigen Temperatur, wird dem Mitarbeiter der Zugang verwehrt. Er wird umgehend zum Arzt geschickt, um sich untersuchen und testen zu lassen.

09.04.2020

Zusätzliche Kantinenmöglichkeiten: Um die Situation in der Kantine nochmals weiter zu entzerren, werden zusätzliche Kantinenmöglichkeiten installiert.

03.04.2020

Corona-Hilfsfonds: Die Tönnies Unternehmensgruppe ruft einen Corona-Hilfsfonds für die Stadt Rheda-Wiedenbrück ins Leben. Das Unternehmen stellt 500.000 Euro als Startkapital

27.03.2020

Mundschutz-Angebot: Alle Mitarbeiter erhalten eine Astrohaube mit Mundschutz, um sich und andere zu schützen. Bislang war dies nur für Bartträger sowie in den High-Risk-Bereichen des Unternehmens verpflichtend. Dies wird ab sofort auf den Transport zum Unternehmen und auf den Rückweg ausgeweitet.

24.03.2020

Kontaktverbot/Systemrelevanz: Bundesweit wird ein umfassendes Kontaktverbot ausgesprochen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stuft das Unternehmen als systemrelevant ein. Die Gruppe wird aufgefordert, weiter zu arbeiten, um die Bevölkerung weiter mit Fleisch und Wurst zu versorgen.

23.03.2020

„Bist Du gesund?“-Plakate: Mit großflächigen Plakaten an allen Eingängen des Werks wird jeder Mitarbeiter jeden Tag gefragt: „Bist Du gesund?“. Nur wer gesund ist, soll auch das Unternehmen betreten und ansonsten zum Arzt gehen.

23.03.2020

Gastronomie-Schließungen: Die komplette Gastronomie in ganz Deutschland kommt vorerst zum Erliegen – alles wird geschlossen.

20.03.2020

Aufklärung: Weitere Aufklärung über Symptomatik der Krankheit in der Mitarbeiterschaft via Mitarbeiter-App.

18.03.2020

Aufkleber-Aktion „Richtiges Händewaschen“: An allen Spiegeln im Unternehmen werden Aufkleber mit Hinweisen zum richtigen Händewaschen angebracht. Diese Aufkleber werden auch zur Mitnahmen für die eigenen Wohneinheiten ausgeteilt.

18.03.2020

Schul- und Kitaschließungen: Das öffentliche Leben in NRW und ganz Deutschland kommt nach und nach zum Erliegen. Unter anderem werden Kitas und Schulen dichtgemacht.

16.03.2020

Fragebogen neue Mitarbeiter/Restaurant-Schließung für externe Gäste: Mitarbeiter, die neu ins Unternehmen kommen, müssen ab sofort eine Eidesstattliche Erklärung über ihren Gesundheitszustand und ihre Reiseaktivitäten der vergangenen zwei Wochen abgeben. Darüber hinaus wird das Werks-Restaurant vorerst für externe Besucher geschlossen. Es darf nur noch von Mitarbeitern des Unternehmens genutzt werden.

16.03.2020

Home-Office-Anweisung nach Bund-Länder-Vereinbarung: Bundesweit einheitliche Leitlinien gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden auf den Weg gebracht. Daraufhin werden alle Mitarbeiter, deren Aufgaben auch von zu Hause aus erledigt werden können, ins Homeoffice geschickt.

16.03.2020

Umgang mit Urlaubs-Rückkehrern: Anordnung für alle Mitarbeiter der Gruppe, die aus dem Urlaub zurückkehren, vorerst zu Hause zu bleiben und sich testen zu lassen. Von allen Urlaubsheimkehrern wird ein Mitarbeiter positiv getestet und es wird sofort häusliche Quarantäne angeordnet.

14.03.2020

Veröffentlichung FAQ und Büro-Aufteilung: Aufklärung über die Mitarbeiter-App über die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Krise. Zudem verteilt die Unternehmensgruppe Mitarbeiter aus dem selben Fachbereich auf andere Büromöglichkeiten.

13.03.2020

Einführung Corona-Hotline: Mitarbeiter können bei Fragen Hotline anrufen und bekommen Informationen in ihrer jeweiligen Sprache

10.03.2020

Absage Events: In mehreren Bundesländern werden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt.

09.03.2020

Aufteilung der Kantine: Räumliche Trennung der Mitarbeiter unterschiedlicher Produktionsbereiche (Divisionen).

28.02.2020

Aufklärung: Mehrsprachige Informations-Plakate auf dem Firmengelände zum Corona-Virus. Nutzung der neu eingeführten mehrsprachigen Mitarbeiter App an allen Standorten.

27.02.2020