Tillman's:

Warenrückruf „gemischtes Hackfleisch“ von Tillman's

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Warenrückruf „gemischtes Hackfleisch“

Rheda-Wiedenbrück, 23. Juli 2019 – Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Tillman’s Qualitätsmetzgerei GmbH folgendes Produkt zurück:

meine Metzgerei – Gemischtes Hackfleisch“, 500g,
Verbrauchsdatum Aldi Süd 27.07.19 und Aldi Nord 28.07.19
.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt kleine, rote Kunststoff-Fremdkörper enthalten sind. Kunden, die das genannte Produkt gekauft haben, sollten das Produkt nicht konsumieren.

Das betroffene Verbrauchsdatum wurde bei Aldi Nord und Aldi Süd in Teilen der folgenden Bundesländer verkauft: Baden-Württemberg, Brandenburg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Aldi Nord und Aldi Süd haben sofort reagiert und die betroffenen Packungen bereits aus dem Verkauf genommen. Zudem werden in den betroffenen Filialen Informationsplakate zum Rückruf aufgehängt.

Verbraucher können noch vorrätige Packungen auch ohne Kassenbon gegen Erstattung der Portokosten und des Kaufpreises an den Hersteller (Tillman’s Qualitätsmetzgerei GmbH, In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) zurückschicken bzw. in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Es handelt sich ausschließlich um das beschriebene Produkt „meine Metzgerei – Gemischtes Hackfleisch“, 500g mit Verbrauchsdatum Aldi Süd 27.07.19 und Aldi Nord 28.07.19. Andere Produkte der Marke und andere Hersteller sind nicht betroffen.

Es entspricht der Firmenpolitik der Tillman’s Qualitätsmetzgerei  GmbH, nur qualitativ hochwertige und vor allem sichere Lebensmittel in den Verkehr zu bringen. Die mit diesem Rückruf eingetretenen Unannehmlichkeiten bedauern wir.

Lebensmittelsicherheit:

Antibiotika-Kennzahlen: Einsatz beim Schwein sinkt

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Antibiotika-Kennzahlen: Einsatz beim Schwein sinkt

Die deutschen Schweinehalter haben auch im 2. Halbjahr 2018 den Antibiotikaeinsatz bei Ferkeln und Mastschweinen gesenkt. Wie das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) jetzt veröffentlichte sind die Werte für Ferkel und Mastschweine seit Einführung des Antibiotikamonitorings im Jahr 2015 drastisch reduziert worden und sich nun auf einem niedrigen Niveau eingependelt.

Die gesamte Statistik, auch mit den Zahlen zu Rind (ebenfalls gesunken), Masthühner (gestiegen) und Mastputen (konstant) finden Sie hier:
https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierarzneimittel/_texte/EntwicklungKennzahlenTherapiehaeufigkeit.html

Lebensmittelsicherheit:

Deutsche erreichen Zufuhrempfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe in Teilen nicht

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Deutsche erreichen Zufuhrempfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe in Teilen nicht

Anlässlich des Tages der gesunden Ernährung am 07.03.2019 hat der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. auf die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Vitaminen und Mineralstoffen aufmerksam gemacht. Trotz der prinzipiell guten Verfügbarkeit werden bei einigen essentiellen Nährstoffen die empfohlenen Zufuhrmengen von manchen Bevölkerungsgruppen nicht erreicht. So nehmen einer nationalen Verzehrstudie zufolge 58% der Frauen zu wenig Eisen zu sich. Bei der männlichen Bevölkerung ist die Versorgung mit diesem wichtigen Spurenelement deutlich besser. Auch bei den B-Vitaminen werden die Zufuhrempfehlungen häufig nicht erreicht. So nehmen 32% der Frauen und 21% der Männer zu wenig Vitamin B1 zu sich. Unter Berücksichtigung des angepassten Referenzwertes für Vitamin B12 ist auch bei diesem Vitamin von einem hohen Bevölkerungsanteil mit unzureichender Versorgung auszugehen.

Durch eine vollwertige Ernährung kann eine Mangelversorgung auf natürliche Weise vermieden werden. Dabei nimmt das Lebensmittel Fleisch eine Schlüsselrolle ein. So stellen Rind- und Schweinefleisch die wichtigste Quelle für viele Vitamine dar. Insbesondere Vitamin B12 ist nur in tierischen Lebensmitteln, insbesondere in Fleisch, enthalten. Dabei kann bereits ein kleines Steak (200 g Rindfleisch) den Tagesbedarf decken. Bei vielen Mineralstoffen, wie Eisen, nimmt das Lebensmittel Fleisch eine Schlüsselrolle ein, da es einerseits einen hohen Gehalt dieser essentiellen Stoffe aufweist, andererseits jedoch auch die Aufnahme der Mineralstoffe aus pflanzlichen Lebensmitteln ermöglicht.

Durch eine abwechslungsreiche Ernährung mit Fleisch ist eine ausreichende Versorgung mit allen Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt.

 

Lebensmittelsicherheit:

Neuer Referenzwert für die Vitamin-B12-Zufuhr

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Neuer Referenzwert für die Vitamin-B12-Zufuhr

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(dge) Die DGE hat gemeinsam mit den Ernährungsgesellschaften aus Österreich und der Schweiz den Referenzwert für die Vitamin-B12-Zufuhr überarbeitet. Der abgeleitete Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Erwachsene liegt mit 4,0 µg pro Tag höher als die bisher empfohlene Zufuhr von 3,0 µg pro Tag.

Bekannt ist Vitamin B12 vor allem als kritischer Nährstoff für Veganer. In ausreichenden Mengen kommt es nur in tierischen Lebensmitteln vor. Daher müssen Veganer dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen, um Defizite zu vermeiden. Aber auch Vegetarier nehmen teilweise zu wenig Vitamin B12 auf. Insbesondere bei erhöhtem Nährstoffbedarf, z. B. in Schwangerschaft und Stillzeit, sollten Vegetarier auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 achten und ggf. ebenfalls Vitamin-B12-Supplemente einnehmen. Unabhängig von der Zufuhr können Magen-Darm-Erkrankungen wie anhaltende Gastritis, Morbus Crohn und einige Medikamente zu einem Vitamin-B12-Mangel führen. Auch die Entfernung von Teilen des Magens oder Darms kann die Aufnahme erschweren. Vor allem ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für eine ungenügende Aufnahme des Vitamins aus der Nahrung.

Vitamin B12 ist lebensnotwendig und u. a. an der Zellteilung, der Blutbildung, der DNA-Synthese sowie am Abbau von Fettsäuren und Aminosäuren wie Homocystein beteiligt. Bei einem Mangel an Vitamin B12 kann es zu Blutarmut, neurologischen Störungen und psychischen Auffälligkeiten wie Ermüdungserscheinungen und depressiven Verstimmungen kommen.

Für eine ausreichende Vitamin-B12-Zufuhr empfiehlt die DGE, regelmäßig Milch und Milchprodukte, Eier, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel sowie mageres Fleisch zu verzehren. Eine bedarfsdeckende Vitamin-B12-Zufuhr nur mit pflanzlichen Lebensmitteln ist nicht möglich. Der Schätzwert lässt sich beispielsweise mit einem kleinen Glas Milch, einem Becher Jogurt, einem Ei und 60 g Camembert erreichen.

Was ist Vitamin B12?

Vitamin B12 ist der Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen mit gleicher biologischer Wirkung und demselben chemischen Grundgerüst mit einem Kobaltion im Zentrum. Die Verbindungen werden daher auch Cobalamine genannt. Cobalamine werden ausschließlich von Mikroorganismen gebildet und kommen in adäquater Menge und einer für den Menschen verfügbaren Form fast nur in tierischen Lebensmitteln vor. Neben den vitaminwirksamen Verbindungen gibt es auch sogenannte Vitamin-B12-Analoga. Sie sind z. B. in einigen pflanzlichen Lebensmitteln wie Algen oder Sauerkraut enthalten, tragen aber nicht zu einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin B12 bei. Durch die Blockade der Transportsysteme können sie die Versorgung sogar zusätzlich verschlechtern.

Schätzwerte statt empfohlene Zufuhr

Da der Vitamin-B12-Bedarf nicht mit wünschenswerter Genauigkeit bestimmt werden kann, gibt die DGE die überarbeiteten Referenzwerte für die Vitamin-B12-Zufuhr nicht mehr als empfohlene Zufuhr, sondern als Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr an. Der Schätzwert für Erwachsene wurde auf der Basis von Studien abgeleitet, in denen eine angemessene Vitamin-B12-Zufuhr anhand verschiedener Biomarker bestimmt wurde. Dazu gehören die Konzentrationen der Statusparameter (Gesamt-Vitamin-B12 und Holo-Transcobalamin) im Serum sowie Funktionsparameter (Methylmalonsäure und Homocystein).

Schätzwerte für die Vitamin B12-Zufuhr: altersabhängig

Die Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr von Vitamin B12 sind altersabhängig: Im Verlauf der Kindheit steigen sie von 0,5 µg/Tag für Säuglinge im Alter von 0 bis unter 4 Monaten auf 4,0 µg/Tag für Jugendliche und Erwachsene. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf; der Schätzwert für eine angemessene Vitamin-B12-Zufuhr für Schwangere beträgt 4,5 µg/Tag und für Stillende 5,5 µg/Tag.

Lebensmittelsicherheit:

Fleisch ist Teil einer gesunden, ausgewogenen, genussvollen Ernährung

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Zukunft braucht Dialog:
Tönnies stärkt Nachhaltigkeits-Dialog

+ + + Zukunftsfähige Antworten erfordern Dialog von Konsumenten, Herstellern, Politik usw. Tönnies verstärkt daher Dialog
+ + + Tönnies sucht Austausch mit Verbrauchern, Politik, NGOs und bezieht Position:  Fleisch ist Teil einer gesunden und genussvollen Ernährung

Das Unternehmen Tönnies hat seinen Nach-haltigkeitsdialog unter www.toennies-dialog.de auf sechs Themenfelder ausgebaut. „Wir verstärken den Austausch mit unseren Stakeholdern, um noch besser zu verstehen, was Konsumenten und Handel von unseren Produkten und uns erwarten und um abgestimmt mit Politik und Verbänden konsensfähi-ge Wege für die Fleischwirtschaft der Zukunft zu gehen“, sagt Clemens Tön-nies, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.

Als Markt- und Technologieführer in Deutschland produziert Tönnies innovati-ve, qualitative Fleischprodukte, die aktuelle Trends prägen und die Händler und Verbraucher nachfragen. Aber in der komplexen, reglementierten und immer digitaler werdenden Lebensmittelproduktion ist sachlicher, konstruktiver Dialog eine sehr wichtige Zutat, um die Märkte zu verstehen und die Wei-chen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Diesen Dialog führt Tönnies intensiv auf verschiedenen Kanälen, unter anderem auf www.toennies-dialog.de.

Die Website erstreckt sich von den Themen Tierschutz und Tierwohl, über Res-sourcenschutz, Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung mit Fleisch bis hin zur Rolle von Tönnies als Arbeitgeber. „Zu diesen Themen beteiligen wir uns aktiv an öffentlichen Diskussionen. Wir bringen unser Know-how ein, damit Debatten nicht losgelöst von wirtschaftlichen und marktbezogenen Realitäten geführt werden. Wir brauchen einen offenen, realitätsnahen Dialog, um Zukunftsaufgaben gemeinsam zu lösen“, sagt Andres Ruff, Geschäftsführer Tönnies Holding.

Seit Januar bezieht Tönnies in einem eigens geschaffenen Informationsangebot Stellung zum Thema Fleisch als Teil einer gesunden Ernährung. „Fleisch ist ein Teil einer gesunden und genussvollen Ernährung. Damit unterstützen wir die UN-Nachhaltigkeitsziele für ein gesundes Leben“, so Clemens Tönnies weiter. „So habe ich erst neu gelernt, dass der tägliche Eiweißbedarf für Menschen ab 65 Jahren um 25 % steigt. Fleisch ist die ideale Lösung, damit ältere Menschen ihren gestiegenen Eiweißbedarf decken.“

„Unser Fleisch und unsere Fleischprodukte landen täglich auf den Tellern von Hunderttausenden Verbrauchern. Daher setzen wir alles daran, dass sie gut schmecken, von hoher Qualität sind und zu einer ausgewogenen, nährstoffrei-chen Ernährung beitragen“, sagt Dr. Gereon Schulze Althoff, Leiter des Quali-tätswesens bei Tönnies. „Wir leisten unseren Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung durch qualitative und vollwertige Produkte. Die Qualität der Rohstoffe und ihren Nährstoffgehalt zu erhalten, ist uns dabei sehr wichtig. Dies sichern wir durch verschiedene Produktionsschritte, Untersuchungen und Prüfungen.“ Als Markt- und Technologieführer in der Fleischverarbeitung setzt Tönnies dabei Standards für die ganze Branche.

Auf der Tönnies-Dialogplattform stellt sich das Unternehmen ab sofort auch den Fragen der Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Fleisch und gesunde Ernährung. Gerade in unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung wesentlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung berichtet, dass mehr als 11 % der Männer und 15% der Frauen zu wenig Eiweiß zu sich nehmen. Die Anforderung des menschlichen Körpers an eine hohe Nährstoffdichte steigert sich sogar noch mit zunehmen-dem Alter. Fleisch ist ein wichtiger Nährstofflieferant, der den Körper unter anderem mit essentiellen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Mehr unter www.toennies-dialog.de

Lebensmittelsicherheit:

Was passiert eigentlich mit dem Tierblut?

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Was passiert eigentlich mit dem Tierblut?

Jedes Jahr werden in Deutschland Millionen Schweine, Rinder und Geflügel geschlachtet. Dadurch fallen in den Schlachthöfen rund 300 Millionen Liter Blut an. Aber was passiert damit? Die WDR 5 Redakteurin Tomma Schröder berichtet in ihrem Hörfunkbeitrag über die Verwendung des Tierbluts vom Schwein und führt dabei auch ein Interview mit Jörg Altemeier, Leiter der Stabstelle Tierschutz bei Tönnies.

Hier geht es zu dem gesamten Beitrag: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/die-kleine-anfrage/audio-was-passiert-mit-dem-tierblut-in-schlachthoefen-100.html

 

 

Lebensmittelsicherheit:

Wissenschaftler der TiHo Hannover im Dialog zum HACCP-Konzept

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Wissenschaftler der TiHo Hannover im Dialog zum HACCP-Konzept

Rheda-Wiedenbrück, 24.9.2018 – Eine Gruppe junger Wissenschaftler des Institutes für Lebensmittelqualität der Tierärztlichen Hochschule Hannover besuchte vergangene Woche das Unternehmen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.

Ausgegangen war das Treffen von einer Anfrage auf der Dialog-Website von Tönnies. Die Doktorandin Karolina Lis  wollte sich über das HACCP-Konzepts des Betriebes informieren und stellte eine direkte Frage an den Leiter des Qualitätswesen. Kurzerhand lud Dr. Gereon Schulze Althoff die Doktorandin mit ihren Kollegen nach Rheda ein.

In der lebhaften Fachdiskussion und der anschließenden Betriebsbesichtigung konnten sich die Wissenschaftler einen eigenen Eindruck der Lebensmittelsicherheit bei Tönnies  machen, aus denen sich gegebenenfalls neue Forschungsansätze ergeben.

 

 

 

 

Lebensmittelsicherheit:

Landsberger geht die Offensive:

Vorwürfe von Foodwatch sind falsch

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Landsberger geht die Offensive: Vorwürfe von Foodwatch sind falsch

Stellungnahme zur Medienberichterstattung über die Landsberger Wurstspezialitäten

Landsberg, 20. September 2018 – Die Landsberger Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG weist die aktuell seitens der Organisation Foodwatch gestreuten Vorwürfe „schwerer Hygienemängel“ in ihrem Betrieb in Landsberg zurück. „Dieser Vorwurf ist eindeutig falsch. Jeder, der den Betrieb in Landsberg kennt, weiß das. Foodwatch liegen auch entsprechende Erklärungen der zuständigen Behörden vor Ort vor, dass diese Einschätzung nicht zutrifft. Aber um öffentliches Aufsehen zu erregen, werden diese Falschbehauptungen trotzdem erhoben. Das ist ungeheuerlich“, sagt Pressesprecher Dr. André Vielstädte.

Foodwatch hat am 20.September 2018 einen Bericht veröffentlicht, in dem über die behördlichen Kontrollen bei den Landsberger Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG und angebliche Versäumnisse des Unternehmens in der Hygiene des Betriebs berichtet wird. Das Magazin SPIEGEL Online und andere Medien hatten daraufhin berichtet.
„Entsprechend weisen wir auch die Vorwürfe in den Medien zurück, die auf Grundlage der Foodwatch-Pressemitteilung entstanden sind. Hier werden haltlose Vorwürfe ohne Kenntnis der Bedingungen vor Ort weitergetragen. Das finden wir unverantwortlich“, sagt Vielstädte.

Die zuständige Behörde hat gegenüber Foodwatch bestätigt, dass es sich bei den beschriebenen Mängeln „aus Sicht der Überwachungsbehörde nicht um gravierende, sondern in der Regel lediglich um geringfügige Verstöße handelte und diese unmittelbar durch den Betrieb abgestellt wurden.“ Dennoch erweckt Foodwatch den Eindruck einer mangelnden Sorgfalt, der die Landsberger Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG entschieden wiederspricht.

„Wir haben uns entschieden offen und transparent mit der Anfrage umzugehen und haben Foodwatch bereits am 11.7. eingeladen, den Betrieb anzusehen und die jeweiligen Kontrollberichte im Detail zu besprechen. Foodwatch hat sich jedoch bedauerlicherweise entschieden, statt Aufklärung in der Sache eine Skandalisierung durch Pressearbeit zu beginnen. Wir stehen aber weiterhin für einen Dialog bereit“, sagt Vielstädte.

 

Hintergrund:
Die Landsberger Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG wurde im Oktober 2017 aus einer Insolvenz übernommen. Das Unternehmen wurde in den folgenden Monaten umgebaut, verbessert und erneuert. Dabei standen Produktionssicherheit, die Sicherung der Arbeitsplätze und die Entwicklung neuer Produktionskonzepte und Produkte im Vordergrund, die heute am Standort produziert werden.

Einzelne Beanstandungen, ob berechtigt oder nicht, hat das Unternehmen berücksichtigt und behoben, bzw. eventuelle Missverständnisse mit der Überwachungsbehörde klären können. Durch Sanierungsmaßnahmen konnte zudem sichergestellt werden, dass diese dauerhaft für die Zukunft ausgeschlossen werden können. Die Sanierung des Standortes erfolgte im Laufe des Jahres in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Das Landratsamt hat die Sanierung fachlich begleitet.

 

 

Lebensmittelsicherheit:

Warenrückruf bei Tillman's

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Warenrückruf TK SKANDINAVIC‘S Köttbullar, 1000g, MHD 28.02.2019

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Firma Tillman’s Convenience GmbH das Produkt „TK SKANDINAVIC‘S Köttbullar“, 1000g, Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2019, zurück.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt blaue Plastikfremdkörper enthalten sind. Kunden, die das genannte Produkt gekauft haben, sollten den Rückruf daher unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren.

Aldi Nord hat sofort reagiert und das betroffene Mindesthaltbarkeitsdatum bereits in allen ALDI Nord Filialen aus dem Verkauf genommen. Verbraucher können selbstverständlich noch vorrätige Produkte auch ohne Kassenbon gegen Erstattung der Portokosten und des Kaufpreises an den Hersteller (Tillman’s Convenience GmbH, In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) zurückschicken bzw. in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Es handelt sich ausschließlich um das beschriebene Produkt „TK SKANDINAVIC‘S Köttbullar“, 1000g, mit Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2019. Andere Produkte der Marke sind nicht betroffen.

Es entspricht der Firmenpolitik der Tillman’s Convenience GmbH, nur qualitativ hochwertige und vor allem sichere Lebensmittel in den Verkehr zu bringen. Die mit diesem Rückruf eingetretenen Unannehmlichkeiten bedauern wir daher außerordentlich.

Lebensmittelsicherheit:

Studierenden aus Münster im Gespräch mit Convenience-Tochter Tillman's

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Studierenden aus Münster im Gespräch mit Convenience-Tochter Tillman’s

Rheda-Wiedenbrück, Juli 2018 –Die AG JLC Münster besuchte im Juli mit 25 Studierenden und dem  Dozenten Dr. Robin Korte die Tönnies Unternehmensgruppe am Standort Rheda-Wiedenbrück . Begrüßt wurden wir vom Qualitätsmanagementleiter der Convenience Division Michael Franz sowie der Leiterin der Qualitätssicherung Stefanie Walter. Im Dialog mit den Fachstudenten wurde unter anderem die  Dimension an anfallenden Dokumenten hinsichtlich HACCP-Konzept, IFS‑Standard und rechtlicher Rahmenreglungen ansatzweise vorgestellt.

Während der anschließenden Betriebsbesichtugung wurde zunächst der Frischfleischbereich besichtigt, bei dem der Fokus auf den Hygiene -Bereich der Hackfleischproduktion gelegt wurde. Hier wird das frisch gewolfte Fleisch portioniert,  fährt über eine Waage, wird dann verpackt, etikettiert und abschließend auf Fremdkörper gescannt. Der Scan bildet dabei einen typischen kritischen Lenkungspunkt (CCP) im Sinne des HACCP-Konzepts. Als zweites wurde der TK-Bereich besichtigt, indem aktuell Gyros-Spieße, Cevapcici und Schnitzel produziert wurden.

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