Afrikanische Schweinepest

Allgemeine Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

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Afrikanische Schweinepest

In Brandenburg ist Mitte September der erste bestätigte Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland aufgetreten. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hatte das Virus beim Kadaver eines Wildschweins nachgewiesen. Dadurch gilt Deutschland nicht mehr als seuchenfrei. Daraufhin haben Exportnationen wie China oder Südkorea vorerst die Einfuhr von Schweinefleisch aus Deutschland gestoppt.

Aktuelles zur ASP

ASP aus der Sicht eines Tierarztes

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Was ist die ASP?

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Virusinfektion, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Bei der Virusinfektion handelt es sich um eine reine Tierseuche, das bedeutet sie ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Die Erkrankung durch das Virus endet für die Tiere fast immer tödlich. Eine Übertragung findet durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen bzw. -zubereitungen sowie andere indirekte Übertragungswege statt. Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. Die Afrikanische Schweinepest ist anzeigepflichtig.

Die ASP und der Mensch

Für den Menschen hat die ASP keine gesundheitlichen Auswirkungen. Bei der Virusinfektion handelt es sich um eine reine Tierseuche. Sie ist nicht auf den Menschen übertragbar, weder durch Fleischkonsum noch direkten Kontakt.

Jeder kann dabei helfen, die Verbreitung von ASP zu verhindern: Einfach bei Lebensmitteln, vor allem Fleisch und Wurst darauf achten, diese ausschließlich im geschlossenen Mülleimer zu entsorgen.

Maßnahmen gegen die Ausbreitung der ASP

Mit der ASP-Einschleppung nach Deutschland kommt der Landwirtschaft, mit der Einhaltung strikter Hygiene-Richtlinien in der Schweinehaltung, eine ganz entscheidende Rolle zu. Gemeinsam mit den Landwirten versucht Tönnies die Einschleppung des Virus vom Wildschwein in Hausschweinebestände weiter zu verhindern. Tönnies steht hierzu im ständigen Kontakt mit den Veterinärbehörden auf lokaler-, landes-, bundes- und europäischer Ebene. Sämtliches bei Tönnies produziertes Fleisch ist sicher.

Auswirkungen auf den Schweinefleischmarkt

Die Teilstücke vom deutschen Fleisch sind weltweit aufgrund der hohen Qualität gefragt. Der Export von Teilstücken, die in Deutschland nicht mehr verzehrt werden, hat unter anderem zu den günstigen Verbraucherpreisen geführt. Jetzt fällt der Export dieser Teilstücke weg. Durch die nun nicht mehr optimale und nachhaltige Vermarktung aller Teilstücke müssen mit den in Europa vermarkteten Teilstücke höhere Erträge erwirtschaftet werden. Das dürfte zu höheren Verbraucherpreisen für Schweinefleisch führen.